{"id":324,"date":"2021-12-05T15:18:00","date_gmt":"2021-12-05T15:18:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.linguistik-angewandt.ch\/?p=324"},"modified":"2022-01-19T15:40:53","modified_gmt":"2022-01-19T15:40:53","slug":"tkkg-und-gender","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.linguistik-angewandt.ch\/?p=324","title":{"rendered":"TKKG und Gender"},"content":{"rendered":"\n<p>Als Basis der <a href=\"https:\/\/www.linguistik-angewandt.ch\/?p=219\" data-type=\"post\" data-id=\"219\">korpuslinguistischen Analyse zu den drei ??? und drei !!!<\/a> diente die Analyse zu Genderrollen in TKKG von Maaike Kellenberger und Noah Bubenhofer. Dar\u00fcber <a href=\"https:\/\/www.tagesanzeiger.ch\/tim-denkt-gaby-schwingt-ihren-blonden-pony-760736328270\">berichtet der Tages-Anzeiger<\/a> in einem ausf\u00fchrlichen Artikel am 3. Januar 2022. Dieser Artikel und unsere Forschung war dann auch am <a href=\"https:\/\/www.tagesanzeiger.ch\/stumme-maedchen-wilde-buben-978043438190\">7. Januar Thema im Podcast &#8222;Tages-Anzeigerin&#8220;<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-style-default\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"722\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.linguistik-angewandt.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/TA_TKKG_low-722x1024.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-325\" srcset=\"https:\/\/www.linguistik-angewandt.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/TA_TKKG_low-722x1024.jpeg 722w, https:\/\/www.linguistik-angewandt.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/TA_TKKG_low-211x300.jpeg 211w, https:\/\/www.linguistik-angewandt.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/TA_TKKG_low-768x1090.jpeg 768w, https:\/\/www.linguistik-angewandt.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/TA_TKKG_low-1083x1536.jpeg 1083w, https:\/\/www.linguistik-angewandt.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/TA_TKKG_low.jpeg 1399w\" sizes=\"auto, (max-width: 722px) 100vw, 722px\" \/><figcaption>Tages-Anzeiger vom 3. Januar 2022<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Der Artikel l\u00f6ste ein grosses Echo aus: In der Online-Version gab es 157 Kommentare und die Leser:innen diskutierten sehr leidenschaftlich dar\u00fcber&#8230; <\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>So ein Artikel auf der &#8222;Frontpage&#8220;; haben wir denn keine wirklichen Probleme? W\u00e4hrend China die Welt \u00fcbernimmt, diskutieren wir TKKG&#8217;s Geschlechterklischees und ob man einen weiteren Wolf schiessen darf. Das geht schon richtung totale Wohlstandsverwahrlosung.<\/p><cite>Kommentar von Rolf<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Und auch dieser Kommentar urteilt nicht gn\u00e4diger:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>Ich kann dem nichts mehr abgewinnen, es nervt nur noch. Die zunehmende Verakademisierung unserer Gesellschaft schreitet rasant voran und erteilt sich ihre Legitimation gleich selber indem sie alles hinterfragt und meint, alles zerpfl\u00fccken zu m\u00fcssen im Namen des Genderwahn.<\/p><cite>Kommentar von Roman<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Und so geht das seitenweise weiter; aber es findet sich auch Lob:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>Danke f\u00fcr die Analyse. Die Klischees sind omnipr\u00e4sent und leider oft unbewusst (&#8222;unconscious bias&#8220;) &#8211; solche Analysen helfen, sie bewusst zu machen, das ist der erste Schritt wenn sich etwas \u00e4ndern soll.<\/p><p>P.S. an die Kommentatoren aus der Steinzeit &#8211; nein, es ist NICHT OK M\u00e4dchen und Frauen nur auf ihre Augenfarbe zu reduzieren.<\/p><cite>Kommentar von Lukas<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Und auch hier:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>Jetzt weiss ich auch weshalb mir diese B\u00fccher nie richtig gefallenhaben, als Kind. Hatte schon immer M\u00fche mit dieser \u201eTim\u201c Rolle. Leider vergisst es diese Buchreihe verschiedene Charaktere zu generieren, damit man sich als LeserIn mit einem identifizieren kann. Dass sage ich als Frau, da mir auch schon fr\u00fcher egal war ob mein Lieblingscharakter m\u00e4nnlich oder weiblich ist\/war. Es geht um Charakterz\u00fcge, Hintergrundstories, etc. weshalb ich mich mit einer Figur beim Lesen verbinde. Leider sind die Figuren in TKKG so oberfl\u00e4chlich und uninteressant beschrieben, dass diese Reihe auch nur zum Lesefluss \u00fcben taugt (und selbst daf\u00fcr w\u00e4re mir heute die Zeit zu schade und die meiner Kinder).<\/p><p>Danke f\u00fcr den Artikel.<\/p><cite>Kommentar von SimoneMaria<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Die Kommentare sind als eigener Untersuchungsgegenstand unheimlich interessant und sie zeigen:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Die Mehrheit der Kommentatoren sind M\u00e4nner und diese sehen auch gar nicht ein, dass sie ihre Sicht auf die Welt hinterfragen k\u00f6nnten.<\/li><li>Man gewinnt den Eindruck, dass die meisten der Kommentierenden den Artikel nicht gr\u00fcndlich gelesen haben.<\/li><li>&#8222;Gender&#8220; ist <strong>das<\/strong> Aufreger-Thema.<\/li><li>Es scheint eine Korrelation zwischen dem Hass auf sog. &#8222;Genderwahn&#8220; und Wissenschaftsfeindlichkeit zu geben.<\/li><li>Es hat keinen Zweck, sich auf Diskussionen auf diesem Niveau einzulassen \u2013 Chapeau an die Mutigen, die das trotzdem getan haben!<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Als Basis der korpuslinguistischen Analyse zu den drei ??? und drei !!! diente die Analyse zu Genderrollen in TKKG von Maaike Kellenberger und Noah Bubenhofer. 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